Starke Vorstellung im Finale – Stiepel unterliegt erst im entscheidenden Match

Nach einer wetterbedingten Verschiebung wurde das Finale des WTV Vereinspokals 2026 schließlich am Donnerstag, den 17. September, ausgetragen – und die Damen des TC Rot-Weiß Stiepel zeigten auf eigener Anlage sehr sehenswertes Tennis. Am Ende musste sich das Team knapp mit 1:2 (2:4 Sätzen, 23:26 Spielen) dem TC Brackwede 1 aus Bielefeld geschlagen geben – ein hart erkämpftes Ergebnis gegen ein junges, leistungsstarkes Gästeteam. Einige Dutzend Zuschauer hatten sich auf der wunderschönen Anlage eingefunden, unter ihnen immer wieder auch selbst spielende Mitglieder des gastgebenden Vereins, die von den Nachbarplätzen aus innehielten, um die spannenden Matches – zwei Einzel und ein Doppel – zu verfolgen.

Johanna Hoffmann überzeugt, Doppel knapp verloren

Ein echtes Highlight aus Stiepeler Sicht: Nachwuchstalent Johanna Hoffmann ließ im zweiten Einzel ihrer Kontrahentin Lara Talas keine Chance und gewann souverän mit 6:2 und 6:0 – eine klare, überzeugende Vorstellung. Im Doppel legten Nina Brill und Annegret Krüger als routiniertes Duo den besseren Start hin und brachten ihre jungen Gegnerinnen Isabel Hartmann und Paulina Hunke (Brackwede) zunächst spürbar aus dem Konzept. Erst im Laufe des Matches fand das Gästedoppel besser in die Partie, reduzierte die eigene Fehlerquote und drehte das Match noch zu seinen Gunsten – am Ende setzten sie sich mit 6:4 und 6:1 durch.

Kämpferische Lindner im längsten Match hauchdünn unterlegen

Während Johannas Einzel und das Doppel bereits entschieden waren, kämpfte Kerstin Lindner im ersten Einzel gegen Carolin Hartmann (Brackwede) noch lange um die Entscheidung – es war das längste und letztlich auch das spielentscheidende Match des Finaltags. Nach einem schwierigen Start, bei dem Carolin Hartmann früh das Tempo diktierte und in Führung ging, steigerte sich Kerstin Lindner zunehmend, fand besser ins Spiel und hielt dem hohen Tempo couragiert stand. Daraus entwickelte sich ein eindrucksvolles, hart umkämpftes Match auf sehr ordentlichem Niveau, das die Zuschauer in seinen Bann zog. Am Ende behielt die Bielefelderin mit 6:4 und 6:2 knapp die Oberhand – nach Angaben ihres eigenen Betreuerteams eines ihrer besten Matches der Saison.

Knapp unterlegen, aber mit starker Leistung

Mit dem Sieg im letzten noch offenen Match sicherte sich Brackwede den Gesamterfolg und den Titel beim WTV Vereinspokal 2026. Für das Stiepeler Team bleibt trotz der knappen Niederlage eine starke Finalvorstellung auf eigenem Platz – allen voran die überzeugende Leistung von Johanna Hoffmann. Dem jungen Team aus Bielefeld, dem man die Anspannung während des gesamten Finals deutlich anmerkte, gratulieren wir an dieser Stelle herzlich zum verdienten Titel!

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